Katze aus Garten vertreiben – Die besten 7 Tipps

Katzen gehören ebenso wie Hunde zu den beliebtesten Haustieren Deutschlands, können aber im Vergleich zum Hund zu einem echten Ärgernis werden wenn sie Freigänger sind. Liebevoll gepflegte Beete, Sandkästen für Kinder oder Singvögel aller Art können unter einem ungewollten Katzenbesuch leiden.

Katzenurin ist sehr scharf und riecht äußerst unangenehm. An den falschen Pflanzen platziert kann es zum Absterben führen. Katzenkot hingegen wird auch gerne mal in den Sandkasten der Kinder gesetzt und vergraben, welches ein gesundheitliches Problem darstellen kann und äußerst unhygienisch ist.

Darüberhinaus riecht Katzenkot sehr unangenehm. Bei einem einzigen Kater kann dies in manchen Fällen noch tolerierbar sein, bei einer echten Katzenplage sowie vielen streunenden Katzen kann man allerdings schon von einem Katzenproblem sprechen.

Aus diesem Grund kann es gewünscht sein Katzen effektiv und dauerhaft zu vertreiben, aber wie kann das gelingen?

Damit dies legal sowie tierfreundlich vonstatten gehen kann, haben wir in diesem Beitrag die besten und effektivsten Tipps zusammengestellt Katzen vom Garten fernzuhalten.

Die besten 7 Tipps & Abwehrmaßnahmen gegen Katzen im Garten

Man muss kein Katzenhasser sein um darüber nachzudenken den Nachbarskater ein für allemal loszuwerden, gerade wenn man Kinder schützen möchte oder es einfach satt hat ständig Katzenkot aus den Beten zu kratzen.

Fakt ist aber auch, dass es legale und auch illegale Methoden gibt Katzen zu bekämpfen, von letzteren wir an dieser Stelle allerdings aus Gründen des Tierschutzes dringend abraten.

Tipp 1: Mit Wasser vertreiben

Merkt eine Katze, dass sie ungebetener Gast ist, wird sie Ihr Revier anders abstecken. Mit einem Wasserstrahl kann man jede Miezekatze verscheuchen, denn sie mögen Wasser überhaupt nicht.

Hier kann man nun entweder manuell mit einem Gartenschlauch für eine nasse Dusche sorgen oder aber mit Bewegungsmeldern arbeiten, die idealerweise auch direkt an Sandkästen für Kinder angebracht werden. Sobald sich ein Vierbeiner dem Kasten nähert, wird die Spritzpistole aktiviert.

Die Tiere merken sich das sehr schnell und werden einen Bogen um den Sandkasten machen. Für die Installation muss eine Wasserleitung im Garten verlegt werden und das Bewegungsmeldermodul angeschlossen werden.

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Tipp 2: Hund im Garten

Wer einen Hund sowie ein eingezäuntes Grundstück hat, der im Grunde keine Probleme mit Streunern. Ein Wachhund wird keine Katze auf dem Gartengrundstück akzeptieren und diese sofort verjagen. Katzen meiden Hunde und somit ist die Anwesenheit eines Hau- und Hofhundes die effektivste Katzenabwehrmethode überhaupt.

Tipp 3: Harmloser Elektrozaun

Ein langfristig wirksames Fernhalten aus abgesteckten Gartenbereichen ermöglicht ein korrekt installierter Elektrozaun, welcher für die Tiere vollkommen harmlos ist, sondern ihnen lediglich einen Schreck versetzt.

Sie werden sich dem Zaun somit kein zweites Mal nähern denn auch Kätzchen sind lernfähig und begehen Fehler kein zweites Mal.

Er kann an bereits installierten Gartenzäunen angebracht werden oder separat gezogen werden.

Es wird der Anschluss an eine Batterie oder das Stromnetz benötigt.

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Tipp 4: Pfeffer und Chili

Ein nützliches Hausmittel gegen Katzen ist der Pfeffer oder geriebene Chili, denn die Geruchsorgane der Tiere sind sehr empfindlich. Bei trockener Witterung gut auf den Beeten verteilt, wird dies wirksam jeden kater davon abhalten sein Revier zu markieren, denn bevor gemacht wird, wird erstmal geschnuppert. Und Pfeffer gehört zu den unangenehmen Gerüchen für die Samtpfoten.

Tipp 5: Druckluft

Ein echter Geheimtipp ist der Katzenschreck mit Druckluft und Bewegungsmelder.

Für die Tiere vollkommen unschädlich und guten Gewissens einzusetzen sind sogenannte Druckluftsprühdosen, die an beliebten Stellen des Garten platziert werden, an denen man weiß dass sich eine fremde Katze immer wieder zu schaffen macht.

Durch einen Bewegungsmelder wird die Flasche ausgelöst und verschießt Druckluft, so dass sich das Tier erschrickt und das Weite sucht.

Ideal für kleine Ecken und Bereiche, nicht jedoch für das ganze Grundstück.

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Tipp 6: Pflanzen gegen Katzen einsetzen

Wer äußerst biologisch, tierfreundlich und natürlich eine Katze abschrecken möchte, kann zumindest in Beete spezielle Pflanzen kultivieren, die dafür bekannt sind Katzen zu vergrämen. Besonders bekannt hierfür ist der Harfenstrauch („Verpiss Dich Pflanze“), welcher einen Mentholgeruch absondert, welcher für alle Katzen sehr unangenehm ist. Der Vorteil ist, dass man nicht immer manuell den Duft erneuern muss, sondern aufgrund des natürlichen Wachstums stets einen Schutz hat.

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Tipp 7: Mit dem Katzenbesuch leben

Auch wenn es immer mal wieder Katzenprobleme gibt, so ist sie immer noch ein Teil der Natur und besitzt nicht nur Nachteile. Viele Gartenbesitzer auf dem Land wissen eine Katze auch zu schätzen, denn wer Wald- und Feldlage hat, der kann es mitunter mit einer Mäuseplage zu tun bekommen, dessen Auswirkungen viel schlimmer sein können als ein paar Haufen Katzenkot im Beet.

Hunderte Löcher im gepflegten Rasen und Beeten durch Maulwürfe, Wühlmäuse und Feldmäuse. Für Kinder gefährlicher Mäusekot in Garage, Keller und Hauswandecken sowie ungeliebte Mausbewohner auf dem Dachboden mit angenagten Gegenständen. Eine Katzen als natürlicher Jäger macht alledem ein Ende und vertreibt allein durch Ihre Präsenz viele Nager und sogar Schädlinge wie die Ratte, die sich vielleicht im Komposthaufen gemütlich gemacht hat. Auch wenn es mitunter ärgerlich sein mag, so ist ein guter Tipp sich einfach mit der Nachbarskatze anzufreunden.

Nicht empfehlenswerte Anti-Katzen Maßnahmen

Es gibt viele völlig unakzeptable Methoden Katzen abzuschrecken sowie vom Garten zu verjagen. Warum dies so ist, erklären wir hier.

Vertreiben mit Ultraschall Frequenzen und Geräuschen

Angeblich sollen Ultraschallgeräte in einem vom Menschen nicht hörbaren Hochton-Frequenzbereich operieren und so empfindliche Katzenohren stören so dass die Vierbeiner einen großen Bogen machen. In der Praxis richtet man allerdings nur mehr Schaden an als es bringt. In der Forschung ist man noch nicht so weit um Ergebnisse von Langzeitstudien zu präsentieren, allerdings kann man feststellen, dass manche Tiere auf diese Töne reagieren, manche wiederum nicht.

Andere Haustiere können von diesen Geräuschen taub werden, andere Nützlinge im Garten wie der Igel werden allerdings ebenfalls verscheucht. So hat man doch lieber ab und zu mal eine Katze im Garten als ein Piepen im Ohr, taube Haustiere und keine Igel mehr, zumal sich Kätzchen recht schnell an die Töne gewöhnen und wiederkommen.

Dornengitter gegen Katzen

Dornengitter können sich gelinde gesagt nur wirklich Tierhasser und Menschen ausgedacht haben, welche ganz alleine wohnen. Für Familien mit Kindern und anderen Haustieren ist diese Methode absolut ungeeignet. Dieses spezielle Gitter wird maßgeschneidert zusammengesteckt und verfügt über scharfe Spitzen und Kanten. Einmal reingetreten, soll die verletzte Katze dies nicht noch einmal tun.

Wo es allerdings Verletzungen an Katzenpfoten gibt, da verletzen sich auch Hunde, Füchse oder aber auch Kinder. Auch wenn man über Jahre so ein Anti-Katzen-Gatter einmal vergessen hat und es mittlerweile mit etwas Erde bedeckt ist, stellt es eine immerwährende, schlummernde Gefahr für jeden dar, der den Bereich betritt oder im Beet umgräbt.

Fragwürdige Abwehrmaßnahmen gegen fremde Katzen, die nichts bringen

Immer wieder hört man auch von unkonventionellen Methoden eine freilaufende Hauskatze aus dem Garten zu vertreiben. Diese sind meistens nicht effektiv und die Mühe und Zeit nicht wert. Diese wären:

Mit Duft vergrämen

Katzen haben ein gutes Riechorgan und sind sehr sensibel was Düfte angeht. So mögen Sie keinesfalls:

  • Parfüm
  • Zigarettenrauch
  • Räucherstäbchen
  • Teebaumöl
  • Knoblauch
  • Zimt

Nur leider verfliegen diese Düfte im Garten viel zu schnell, als dass sie irgendetwas bewirken. Sie sind kein zuverlässiger Schutz gegen Miezen. Allenfalls Lavendel, Pfefferminz und Zitronengewächse wird ein gewisser Effekt zugeschrieben, allerdings kann man diese Gewächse nicht überall im Garten pflanzen und hat so nur selektiven Schutz und auch nur wenn sie blühen.

Im Herbst und Winter hingegen vollkommen nutzlos als Katzenabwehr.

Pulver und Granulat mit Chemie

Manche Anbieter bieten Ein Katzen-Stop Mittel als Granulat an, welches gebundene Duftstoffe enthält und ein Fernhalten von Katzentieren gewährleisten soll. In der Praxis bringt man sich allerdings nur merkwürdig riechende Chemie in den Garten, welche nur bei jeder zweiten Felidae funktioniert. Andere interessiert das Granulat nicht.

Essig versprühen

Auch Essig mag kurzfristig aufgrund seines extremen Geruches für die eine oder andere Katz wirken, allerdings gerade im Außenbereich verfliegt der Duft so schnell, dass nicht von einem nachhaltigen Vergrämen gesprochen werden kann.

Fazit

Katzen sind des einen Freud, des anderen Leid, je nachdem wie sich das Verhalten eines Katers so auf den eigenen Garten auswirkt. Sie haben in der Natur Ihren Platz und sorgen für ein natürliches Gleichgewicht in dem sie eben auch eine Überpopulation von Mäusen und Ratten beseitigen. Vor allem auf Bauernhöfen und auf dem Land sind sie effektive Jäger. Es gibt aber immer wieder und vor allem bei Hobbygärtnern Grund zur Klage wenn einmal mehr ins schöne Beet gewühlt und gekotet wird, die neue Pflanze dank Katzenurin eingegangen ist oder auch der letzte Vogel aus dem Vogelhaus erledigt wurde.

Es gibt Gründe keine Katzen auf dem eigenen Grundstück haben zu wollen und das ist auch ein gutes Recht. Man sollte allerdings tiefreundliche Maßnahmen wählen, da genau wie jede Pflanze, jeder Strauch und jedes Kleinstlebewesen auch eine Katze eine Lebewesen auf dieser Erde ist und im Kreislauf der Natur seine Aufgabe hat. Wie in diesem Fachbeitrag erläutert gibt durchaus gangbare und effektive Methoden Katzen zu verscheuchen und für lange Zeit aus dem Garten zu verbannen.